Deutsch: Stippigkeit
Bekämpfung biologisch:Regelmäßige Wasserversorgung der Bäume.
Gleichmäßige Ernten (bei geringem Behang erhöhtes Risiko) anstreben.
Für ausreichende Lichtverhältnisse sorgen (Baumschnitt).
Ausgewogene Düngung (Bodenuntersuchung
Bekämpfung chemisch:Mehrere Blattspritzungen mit Kalziumdüngern, insbesondere bei anfälligen Sorten.
Sonstiges:
Bevorzugt befallen werden Bäume mit großen Früchten und schwachem Behang. Häufig bleibt die Krankheit an den Früchten im Baum zunächst unsichtbar, sie tritt dann erst auf dem Lager in um so stärkerem Maße auf. Die Ursachen sind in Ernährungsstörungen zu suchen. Vor allem spielt das Verhältnis zwischen Kalium, Kalzium und Magnesium im Fruchtfleisch eine entscheidende Rolle für das Auftreten der Erkrankung. Über das Entstehen der Stippe gibt es verschiedene Theorien. Zunächst glaubte man, Kalziummangel im Boden wäre der Auslöser, musste ihn jedoch schnell ausschließen, weil die Blätter von Bäumen mit stippigen Früchten optimal mit diesem Nährstoff versorgt waren. Infolgedessen ist der Kalziumtransport in die Frucht gestört. Die einzelnen Zellen sind durch Wände voneinander getrennt. Die Stützfunktionen dieser Zellwände werden durch Mittellamellen gewährleistet, die Kalzium enthalten. Wird das Kalzium herausgelöst, bricht das Zellsystem (Wände) zusammen und so entstehen die Stippeflecken.